| Dienstag, den 08. Februar 2011 um 12:40 Uhr |
Umverteilung bei der Arbeit
Papier Liebl. Für gewöhnlich kaufe ich wenige Dinge für wenige Cent, doch diesmal mußte es krachen: 30 Euro für DVD-Hüllen und eine Jahresration Druckerpapier. Zum ersten Mal war es mir daher beschieden, sogenannte „Energie-Euro“ einzulösen. “Die 100 REWAG-Energie-Euro stehen Ihnen wie zusätzliches Bargeld zur Verfügung“, verspricht das Energieunternehmen im Bonheft. Der Haken: „Energie-Euro“ sprudeln erst ab einem Mindestkauf von 10 Euro bei einem der insgesamt 38 REWAG-Coupon-Partner. Um also die gesamten 100 Euro einzusacken, müßte ich für ganze 1000 Euro shopen gehen. Das mach mal bei ca. 800 Euro monatliches Maximum! Abzüglich Strom und Miete bleibt da… nicht viel. Nur wer Kohle hat, kommt an die versprochene Kohle ran. Wer hat, dem wird gegeben, sagt die Bibel (Mt 13,12). Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen, sagt der Volksmund. Apropos Strom. Natürlich sind die „Energie-Euro“ kein Geschenk. REWAG und Liebl legen diese selbstverfreilich auf die Preise um. Mit jeder Stromrechnung, mit jedem Minieinkauf bei Liebl zahle ich brav die 100 Euro ab, die der Reiche einheimst. Ich habe dem Schwachsinn nun eine Ende bereitet und REWAG gebeten, mich fürderhin mit „Energie-Euro“ nicht mehr zu verarschen. Bitte schließen auch Sie sich an! Schreiben Sie eine E-Mail an energieeuroheft@rewag.de. Verbitten Sie sich, zukünftig in die Machenschaften einer klamheimlichen Umverteilung von arm zu reich hineingezogen zu werden. Zeigen Sie Einsicht! Danke! |