| Sonntag, den 20. Februar 2011 um 17:43 Uhr |
Schön, hier zu wohnen
Die „Deutsche Annington“ ist eine Heuschrecke. Sie kauft billigst öffentlich geförderte Wohnungen, spart an Personal, spart an Instandhaltung, spart aber nicht an kräftigen Mietererhöhungen. Am liebsten jedoch verscherbelt sie die Wohnungen gleich wieder, natürlich unter Beachtung maximalen Profits. Was aus dem Mietern wird, scheißegal. Dieses Gebaren Doch sage keiner, die Deutsche Annington verfüge nicht über Humor. Denn was prangt als Werbeslogan auf den Trikots für die Kinder aus Kigali in Ruanda, einem der ärmsten Länder der Welt? Sie lesen richtig: „Schön, hier zu wohnen.“ Der Photograph muß sich kaputt gelacht haben ... Wikipedia zur Situation der Kinder in Ruanda: "Besonders die Kinder leiden unter den Nachwirkungen des Völkermordes. Nach Angaben von UNICEF wachsen 600.000 Kinder ohne oder mit nur einem Elternteil und in extremer Armut auf. Nach Schätzungen von UNICEF, gibt es in Ruanda rund 28.000 so genannte Kinderhaushalte. Über 100.000 Jungen und Mädchen in diesen Familien sind ohne Eltern und schlagen sich weitgehend allein durch. In rund 80 Prozent der Kinderhaushalte kümmern sich die ältesten Mädchen um die Versorgung ihrer jüngeren Geschwister. Viele dieser Kinder werden als billige Arbeitskräfte auf Plantagen oder in privaten Haushalten ausgebeutet und sexuell missbraucht. Oft müssen sich die Mädchen prostituieren, um den Lebensunterhalt dieser Familien zu verdienen. Dabei sind sie völlig unaufgeklärt dem hohen HIV-Ansteckungsrisiko des Landes ausgesetzt. Die Chancen der Kinder, sich eine bessere Zukunft zu erarbeiten, sind gering: 90 Prozent der Jungen und Mädchen aus Kinderhaushalten gehen nicht zur Schule. In der Vergangenheit hat der kongolesische Rebell Laurant Nkunda immer wieder Kämpfer, viele von ihnen Kindersoldaten, aus den Flüchtlingslagern in Ruanda rekrutiert. Nach Schätzungen von UNICEF leiden heute in Ruanda rund eine Million Kinder unter besonders schwierigen Lebensbedingungen." (http://de.wikipedia.org/wiki/Ruanda#Menschenrechte) |