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• 20.06. Kulmbach • 27.06. Offingen • 29.06. Berngau • 19.07. Leutkirch • 21.07. Dorfen

Das ueTheater gründete sich 2002 als studentische Gruppe an der Uni Regensburg. Unseres Erachtens fehlte eine gesellschaftskritische, der Aufklärung verpflichtete Kulturgruppe. Allzuoft stehen nur Unterhaltung und „Softskills“ im Vordergrund.

Wir wollen aber nicht nur in der künstlerischen Theorie punkten, sondern auch in der Praxis. 2007 starteten wir z.B. die Initiative, den Theatersaal im Studentenhaus, der bislang keinen eindeutigen Namen hatte, nach der Lehrerin Elly Maldaque zu benennen. Sie gilt in Regensburg als das erste Opfer des Nationalsozialismus. Ödön von Horvàth nahm ihr Schicksal als Grundlage für ein Bühnenstück.

Nachdem sowohl der Betreiber Studentenwerk als auch der Träger Universität verlauteten, sie seien nicht zuständig, nahmen wir die Benennung in die Hand. Seitdem heißt der Theatersaal im Studentenhaus "Elly Maldaque Theater", zumindest wenn wir darin aufführen.

Im „Elly Maldaque Theater“ bringen wir im Schnitt ein bis zwei Stücke pro Jahr auf die Bühne. Mitmachen kann natürlich jede und jeder, als Schauspieler/in, Musiker/in, Grafiker/in, Bühnenbauer/in, Techniker/in, Texter/in, Videokünstler/in usw. Im Folgenden findet ihr Infos über unser aktuelles Projekt sowie über unsere vergangenen.


Aktuell

Vom Nutzen des Drachen

Nach einer Kurzgeschichte von Stanislaw Lem


Drachen

Da lebt ein Drache auf einem fernen Planeten der nichts tut, außer fressen und scheißen. Doch alle scheinen zufrieden damit, obwohl die Bevölkerung heftig unter dem Drachen leidet, obwohl das Untier mit Sicherheit irgendwann den Planeten zerstören wird.

Der Weltraumreisende Tichy will diesem Phänomen auf den Grund gehen. Er besucht den Planeten und fragt die Leute: Warum lasst ihr euch das gefallen? Warum killt ihr das Vieh nicht einfach? Doch ihm wird entgegnet, so einfach wäre das nicht, es hingen viele Arbeitsplätze an der Versorgung und Ruhigstellung des Drachen. Die ganze Wirtschaft würde zusammenbrechen, wäre der Drache plötzlich nicht mehr da.

Lems Kurzgeschichte ist eine wunderbare und leider auch wunderbar zynische Parabel auf so viele unsinnige Dinge in unserer Welt. CO2 zerstört das Klima? Millionen von Menschen werden deswegen in absehbarer Zeit verrecken? Aber deswegen auf Autos verzichten, das geht nicht! Das würde ja der Wirtschaft schaden!

Nur ein Planentenwesen wagte es, sich dem Drachen zu widersetzen. Es plante ein Attentat, wurde aber erwischt und landete im Gefängnis, vom Wutgeheul der aufgebrachten Medien, Politiker_innen und braven Bürger_innen ob der schändlichen Tat begleitet.

Tichy nimmt Kontakt zu diesem bemerkenswerten Wesen auf.


Interesse an einer Mitarbeit?

kontakt@uetheater.de / Tel: 0941 - 700 299

Aufführungen 28. - 31. Mai 2017.


UtopiA-Plakat

Kurt Raster

UtopiA - Ein realistisches Musical

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Deutsche-Plakat

Bearbeitung: Kurt Raster

Der hässliche Deutsche – ziemlich genau nach "Der Geizige" von Molière

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Friedhof der atmenden Toten

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Hommage an Elly Maldaque

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Elly Maldaque, denn du bist nicht Deutschland

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