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Semesterplanung

Forumtheater nach Augusto Boal

Dieses Semester wollen wir uns an die Aufführung eines Forumtheaters nach Augusto Boals Konzept "Theater der Unterdrückten" wagen. Die Akteure spielen auf der Bühne Szenen, die so oder ähnlich passiert sind und einen unerwünschten Zustand zeigen.

In einem zweiten Durchgang wird die gleiche Szene nochmal gespielt, aber nun hat das Publikum die Möglichkeit einzugreifen. Der oder die Zuschauerin ersetzt eine beliebige Rolle auf dem Podium, vornehmlich diejenige, die den unterlegenen Part hat, und versucht, die Szene mit einer neuen Wendung zu einem besseren Ende zu bringen.

Forumtheater ist also eine Mischung aus klassischen Schauspieltechniken und Impro. In einer Art "öffentlichem Experiment" sollen Lösungswege für problematische Zustände gefunden werden.

Prinzip des Forumtheaters ist es, Szenen aus dem eigenen Erlebnisraum vorzustellen. Daher möchten wir uns verstärkt dem Thema "Bildung" widmen.

Szenen aus dem studentischen Alltag sind denkbar, Geldsorgen und Job einerseits, die extreme Verschulung des Studiums und enorme Prüfungsdichte andererseits. Hochschulpolitik, Studiengebühren, mangelnde Demokratie etc, wären andere Themenschwerpunkte.

Forumtheater übt Sozialkompetenz und macht darüber hinaus Spaß, schon deshalb, weil jede Aufführung anders ist.


Mehr über das Konzept des Forumtheaters findet ihr hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Forumtheater

und hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Theater_der_Unterdrückten


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