Allgemein

  • Das ueTheater war mit seinem Forumtheaterstück "Asyl – Menschen wie Menschen behandeln" einige Jahre in Bayern unterwegs. Immer wieder wurden wir bei Auftritten von anwesenden Lehrerinnen und Lehrern gebeten, das Stück auch in Schulen aufzuführen. Leider war dies aus organisatorischen Gründen nie möglich.
  • Mit dem Stück „Enisas Tagebuch“ wollen wir nun diese Lücke füllen. Es entstand bereits vor einigen Jahren auf Anregung der Regensburger „Bürger*innen-Initiative Asyl“ (BI Asyl). Damals führten wir es unter dem Namen „lieber sterben“ im Elly Maldaque Theater an der Uni Regensburg auf.
  • Wir haben das Stück aktualisiert, mussten aber leider feststellen, dass sich nicht allzuviel geändert hat. Nach wie vor ist der Hauptgrund für Flucht Krieg, nach wie vor sind die am meisten Betroffenen Kinder.
  • Die authentische Geschichte der kleinen Enisa zeigt besonders deutlich, dass uns jede Flucht angeht und angehen muss. Ob es nun der Krieg in Syrien, Irak, Afghanistan, Jugoslawien, Somalia oder Libyen ist, immer ist der Westen maßgeblich involviert. Sei es als direkter Kriegsteilnehmer oder als Lieferant für Kriegsmittel jeder Art. Besonders Deutschland als drittgrößter Waffenexporteur der Welt hat hier eine besondere Verantwortung.
  • „Enisas Tagebuch“ will durch Aufklärung Verständnis und Mitmenschlichkeit wecken, damit Fremdenfeindlichkeit und Rassismus keine Chance haben.