Allgemein

  • Das Stück agiert nicht mit dem Zeigefinger, sondern zeigt an der „Täterin“ selbst, wie verletzend und herabwürdigend Diskriminierung ist.
  • Michi ist bewusst nicht als „normales“ Kind einer klassischen Familie angelegt, sondern soll durch den Scheidungshintergrund auch Kindern aus Patchworkfamilien als Identifikationsfigur dienen.
  • Der Unisex-Spitzname „Michi“ soll einerseits die Grenzen zwischen den Geschlechtern aufbrechen, andererseits Jungen die Identifikation erleichtern. Michi ist außerdem nach gängigen Klischees nicht besonders „mädchenhaft“, sondern interessiert sich mehr für Technik als für Schmuck und Barbie.
  • Mit Plexi wurde eine neutrale Figur gewählt, die sozusagen als objektiver Schiedsrichter die Nachteile von ausgrenzendem Verhalten, zumal für die diskriminierende Person selbst, aufzeigt.